
Beispiel #18 ist Jean Piagets qualitative Methode altersgerechter Spiele mit (seinen) Kindern, auf denen er seine sehr ausdifferenzierte Theorie entwicklungspsychologischer Stadien aufbaut. Seine beiden wichtigsten Stadien der kognitiven Entwicklung definiert er als zwingend aufeinander folgenden Fortschritt des Kindes von den konkreten zu den formalen Operationen. Piaget wendet diese beiden Stadien auch differentiell an, wenn er Kindern vom Typ des empirischen ägyptischen Landvermessers solche vom Typ des griechischen Geometers gegenüberstellt; denselben Gegensatz bringt er ein andermal mit topologisch vs euklidisch auf den Punkt. Die Filme #18 und #19 enthalten die empirischen Beispiele; typisch für Piaget sind serielle Spiele, die die psychische Entwicklung (seiner) Kinder gezielt stimulieren und gekonnt befördern, der Film #20 benennt die Methoden und gibt die Theorie Jean Piagets wieder. www.seyrer.com stellt historische und aktuelle Beispiele qualitativer und/oder quantitativer Methoden zur Auswertung natürlicher Daten in der Psychologie anhand von Zitaten vor. Natürliche Daten sind eine bewährte wissenschaftliche Alternative zur experimentellen Methode, weil nur sie valide Prognosen ermöglichen.
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